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Mittwoch, 3. November 2010

Geheime Türen in unserem Haus

In unserem Haus gibt es verschiedene Räume, die allen Mietern zur Verfügung stehen: Abstellkammern für Kinderwägen und für Fahrräder sowie Räume zum Aufhängen der Wäsche. Das ist für uns sehr praktisch, da wir so Platz in der eigenen Wohnung sparen.


In einer dieser Abstellkammern fand ich vor kurzem eine Tür, die sich etwa einen halben Meter über dem Boden befindet und mir vorher noch nie aufgefallen war. Das machte mich neugierig, und so ging ich hindurch und kam in einen Zwischenraum, der offenbar schon lang nicht mehr genutzt wird.

Nachdem ich eine Weile herumgestöbert hatte, fand ich einige alte Zeitungsseiten der "Jungen Welt" aus den 80er Jahren. Ich nahm die Seiten kurzerhand mit, weil mich solche Fundstücke immer interessieren, zumal wenn sie einen historischen Bezug haben.

Nachdem ich die Zeitung abgestaubt hatte, konnte ich in ihr einen großen Artikel zur DDR-Ernteinitiative von 1982 lesen. Ich bin gespannt, welche versteckten Räume hier im Haus wohl noch zu entdecken sind...



Dienstag, 26. Oktober 2010

Nimmerklug und Liebeszauber
















































Ich wollte nicht länger warten und probierte heute den zweiten Badezusatz aus, den sie mir geschenkt hatte. Die "Sinnenperlen des Jahres - Liebeszauber" von tetesept duften nach Brombeere, Himbeere und Vanille und färben das Wasser wie Limonade. Zwar war der Badezusatz nicht so pflegend, wie die Packung versprach, aber dafür glitzert die Haut hinterher Twilight-artig. ;)

Die Badelektüre stammte diesmal von Nikolai Nikolajewitsch Nossow. Das sowjetische Kinderbuch "Nimmerklug im Knirpsenland" hatte schon meine Mutter als Kind gern gelesen, und später las sie mir daraus vor. Vor zwei Jahren hatte sie das russischsprachige Original für mich aufgetrieben: "Приключения Незнайки и его друзей" (Die Abenteuer von Nimmerklug und seinen Freunden).
Незнайка bzw. Nimmerklug ist ein kleiner Wichtel, der immer wieder neue Dinge ausprobiert (so will er z.B. Gedichte schreiben oder ein Instrument lernen), aber dabei scheitert, weil er zu ungeduldig ist und seinen Plan nicht richtig durchdacht hat. Schließlich unternimmt er mit den anderen Knirpsen eine Ballonfahrt, bei der sie ein Land kennenlernen, in dem männliche und weibliche Knirpse getrennt voneinander in unterschiedlichen Städten leben. Als Kind war ich ganz begeistert von dem Buch, denn es kommt ein Auto vor, das auf allen vier Seiten fahren, Holz hacken und Eiscreme machen kann. :)

Das Buch hatte sie mir geschenkt, weil ich bis Anfang letzten Jahres noch an der Uni Russisch gelernt hatte. In diesem Semester möchte ich den Kurs endlich fortsetzen und muss dafür meine Kenntnisse noch ein bisschen auffrischen. Morgen ist die erste Sitzung, und ich bin schon aufgeregt!

Nimmerklugs Abenteuer wurden übrigens auch zu einer süßen Puppentrickfilmserie gemacht. Einen kleinen Ausschnitt kann man hier sehen: Ein Käfer fliegt Nimmerklug an den Kopf, worauf dieser glaubt, von der Sonne sei ein Stück abgebrochen und ihm auf den Kopf gefallen.

Sonntag, 24. Oktober 2010

Badespaß und Lesespaß



Das "Gelenk & Muskel"-Badesalz von tetesept, das sie mir geschenkt hatte, bot ein sehr schönes Badevergnügen. Es verströmte eine beruhigenden Kräuter-Duft und entspannte sehr.
Schon als Kind konnte ich mich in der Badewanne immer besonders gut erholen. Während ich damals beim Baden immer Comics las, hat sich das "Juice"-Magazin mittlerweile zu meiner Lieblings-Wannen-Lektüre entwickelt.

In der aktuellen Ausgabe gibt es eine lange Rückschau auf die Entwicklung von Rap in Deutschland von 2000 bis 2010, und ich konnte ein bisschen in Erinnerungen schwelgen. ;) Außerdem enthält das Heft ein Interview mit einem meiner Lieblingsrapper: Casper. Als ich hörte, dass sein kommendes neues Album musikalisch stärker in Richtung Indie-Rock gehen sollte, war ich erst skeptisch, aber dieses Video erfüllt mich doch mit Vorfreude!


Montag, 20. September 2010

Besuch bei Alexa

Für den kommenden Winter suche ich zur Zeit einen Mantel. Wir stöberten darum durch die Einkaufszentren "Alexa" und "Die Mitte" am Alexanderplatz, aber weder bei Zara noch bei H&M wurde ich fündig. Aber wie das so ist, wenn man auf der Suche nach etwas speziellem ist, entdeckte ich einen Übergangsmantel, der mir gut gefiel. Jetzt bin ich noch am Überlegen, ob ich ihn mir kaufen soll.
Momentan versuche ich, meinen Kleiderschrank etwas aufzumöbeln. Lange Zeit war mein Interesse an Mode etwas abgeflaut und umso mehr Spaß macht es mir, mich wieder damit zu beschäftigen.
Bei dm schaute ich im Shampoo-Regal nach der "Wohltuenden Pflege" von head&shoulders, doch es schien ausgelistet zu sein. Meine Kopfhaut ist sehr empfindlich und neigt zu Trockenheit, aber sie verträgt keine zu reichhaltige Pflege. Das gesamte Sortiment von head&shoulders hat jetzt ein neues Design, neue Rezepturen und Namen bekommen. Bei meiner Wahl orientierte ich mich an der türkisen Farbe der alten Verpackung und nahm das Shampoo "Milde Pflege bei trockener Kopfhaut" mit. Ein Blick auf die Produktauflistung auf den Kassenzettel führt zu der Vermutung, dass dies der Nachfolger meines alten Shampoos ist, denn dort war das Produkt unter dem alten Namen registriert. Ich bin schon gespannt, ob ich einen Unterschied bemerken werde.
Zusätzlich kaufte ich noch eine Haarbürste mit Mischborsten, von der ich hoffe, dass sie sanfter ist als Kunststoffbürsten.

Mein PC hat bereits einige Jahre auf dem Buckel und es haben sich diverse Fotos und Musikdateien darauf angesammelt. Um meine Datensammlung etwas übersichtlicher zu gestalten, lagere ich nun viel aus und nahm dafür bei Media Markt einen großen Stapel CD-Rohlinge mit. 





Montag, 13. September 2010

Fragebogen 2


1. Welches Buch hast du zuletzt gelesen?
Genau weiß ich es nicht mehr, aber es war auf jeden Fall irgendetwas, das für meine Abschlussprüfung relevant war. Wahrscheinlich „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“ von Walter Benjamin…

2. Wie heißt dein Lieblings-Musikalbum?
Da gibt es sehr viele. „Everything Is Wrong“ von Moby war lange Zeit mein Lieblingsalbum; vor allem, weil so eine Vielzahl von Musikstilen darauf gemischt war.

3. Erzähl’ uns eine Eigenart von dir!
Wenn ich die Computertastatur bediene, hört man es bis ins nächste Zimmer scheppern. ;)

4. Cola, Fanta oder Sprite?
Sprite.

5. Was wolltest du werden, als du noch ein Kind warst?
Eine Zeit lang wollte ich Kranführer werden. In unserem Wohngebiet wurden damals viele neue Häuser gebaut, und für uns Kinder waren alle Berufe am Bau sehr aufregend.

Fragebogen 1


1. Welches Buch hast du zuletzt gelesen?
Analyse fonctionelle von Haïm Brézis – ein tolles Lehrbuch zum Bereich Differentialgleichungen 2.

2. Wie heißt dein Lieblings-Musikalbum?
Mein Lieblings-Album ist von Alicia Keys – Songs in A minor.

3. Erzähl’ uns eine Eigenart von dir!
Wenn mir eine Information entfallen ist, suche ich solange danach, bis sie mir wieder einfällt. Mir fällt es dann schwer, mich auf etwas anderes zu konzentrieren.

4. Cola, Fanta oder Sprite?
Fanta!

5. Was wolltest du werden, als du noch ein Kind warst?
Ich wollte früher Tierärztin werden, weil ich Tiere schon immer geliebt habe. Oder eine Malerin: Zeichnen war lange eine Leidenschaft von mir.

Sonntag, 5. September 2010

Büchereibesuch 3

In meiner Kindheit besuchte ich regelmäßig zusammen mit meinem Vater und meinem Bruder die lokale Stadtbibliothek, die direkt gegenüber meiner Grundschule lag. Dort gab es einen besonders netten Bibliothekar, der meine Eltern persönlich kannte und meinem Bruder und mir auch öfters mal ein ausgesondertes Buch schenkte.
Jedes Mal, wenn wir umgezogen waren, besuchte ich die Bibliothek im jeweiligen Stadtteil und lernte so mit der Zeit viele verschiedene kennen. Ich hatte großen Spaß dabei, neue Buchserien zu entdecken und nahm teilweise fast das ganze Regal mit, da ich mich so sehr darauf freute, alles lesen zu können.
Mit meinem Vater fuhr ich in meiner Gymnasialzeit fast jeden Samstag in eine besonders große Bibliothek, in der es neben einem gut ausgestatteten Jugendbereich auch eine Videothek und Musikabteilung gab.
In dem Bezirk, in dem meine Eltern nun inzwischen wohnen, liehen wir uns früher Bücher in einem Büchereibus aus, der leider vor ungefähr zwei Jahren eingestellt wurde.

Studienbedingt leihe ich mir jedes Semester viele Lehrbücher aus, das Interesse an Literatur in meiner Freizeit ist jedoch leider abgeebbt.

Büchereibesuch 2

Als ich noch ein Kind war, war es für mich immer etwas ganz besonderes, wenn meine Mutter mit meinem Bruder und mir in die Stadtbibliothek ging. Die Bibliothek in meiner Heimatstadt war untergebracht im alten Volkshaus, dessen hohe Wände und dunkle Holzvertäfelungen dazu beitrugen, dass mir der Ausflug in die Bücherei wie die Reise in eine andere Welt vorkam. Wir wohnten damals am Stadtrand, und es war immer etwas besonderes, wenn meine Mutter Zeit fand, mit uns bis ins Zentrum zu fahren, damit wir uns Kinderbücher und Hörspielkassetten ausleihen konnten.

Auch als Student nutzte ich die Bücherei weiter gern und suchte dort vor allem nach CDs, mit denen ich meinen Hunger nach neuer Musik stillen konnte. Mittlerweile wohne ich in einer größeren Stadt, und die Bibliotheken hier haben eine noch größere Auswahl und sind sehr gut organisiert. Bücher leihe ich mir nur selten hier aus - viel lieber durchforste ich die Kisten mit den ausgesonderten Büchern. Das tue ich auch, wenn ich in einer anderen Stadt zufällig in die Bibliothek komme, und auf diesem Wege habe ich bereits viele schöne Bücher vor dem Müll gerettet, die nun in meinem eigenen Regal stehen. In den letzten Monaten habe ich allerdings fast nur noch Bücher gelesen, die ich für meine Abschlussarbeiten brauchte, und diese holte ich mir aus der Universitätsbibliothek.

Büchereibesuch 1

Wir gehen gern zusammen in die Bibliothek und haben dabei in letzter Zeit vor allem die Jugendabteilung erkundet. Neben Comics und Filmen sind wir nun auch dazu gekommen, uns Videospiele für unseren Gameboy auszuleihen. Auch Kinderhörspiele genießen wir wieder gern gemeinsam. Und natürlich stöbert er auch weiterhin gern in der Musikabteilung. Auch nach all den Jahren freuen wir uns noch immer fast wie Kinder, wenn wir durch die Regale schauen und wir all die schönen Bücher, Magazine und CDs sehen, die man sich ausleihen kann.



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