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Mittwoch, 10. November 2010

Russische Grammatik und bunte Süßigkeiten

Seit ich mit Beginn des Semesters wieder einen Russischkurs an der Uni belege, habe auch ich wieder Hausaufgaben zu erledigen. Bis jetzt waren die Aufgaben noch relativ leicht - Verben deklinieren oder Satzzeichen einsetzen.






Beim Russischlernen hilft ein kleiner Freund, den ich ihr vor vier Jahren aus Russland mitgebracht habe. 
Die Figur Чебурашка oder Tscheburaschka ist dort bekannt aus einer Reihe sowjetischer Puppentrickfilme, und ich war froh, sie in einer niedlichen Kuscheltierversion zu finden.
Unser Kuscheltier ist jedoch ein entfernter Verwandter von Чебурашка und hat den Namen Klausi erhalten., weil sie sich den russischen Namen anfangs nicht so gut merken konnte. :)
Als meine Mutter Klausi zum ersten Mal sah, meinte sie gleich, dass er sie an sie erinnern würde. :D





Was beim Lernen natürlich auch hilft, ist Nervennahrung. So unterstützte sie mich heute, indem sie mich mit einem Pfannkuchen mit Schokofüllung und Smarties-Überzug überraschte.

Dienstag, 9. November 2010

Meine Hausaufgaben

Im Mathestudium hat man viel zu tun. Besonders die wöchentlichen Hausaufgaben, die man in Gruppen bearbeiten muss, bereiten mir zur Zeit Kopfschmerzen. :/

Heute zum Beispiel kamen wir erst nach 4:00 Uhr ins Bett, da ich noch über der Hausaufgabe für das Fach Differentialgleichungen grübelte.

Er unterstützt mich dabei sehr liebenswürdig und lehnt es ab, schlafen zu gehen, bevor ich nicht fertig bin und mich ebenfalls ins Bett lege. :) 


Morgen muss ich die Hausaufgabe im Fach Algebra abgeben und werde mich jetzt auch noch mal dran setzen.



Ihre Hausaufgaben

Jetzt, da das neue Semester begonnen hat, hat sie wieder alle Hände voll zu tun.
Als Mathematikstudentin hat sie in jedem Kurs Hausaufgaben zu erledigen, die zu lösen viel Zeit und Überlegung erfordert. Oft muss man sich erst durch diverse Bücher und Webseiten wühlen, um den richtigen Ansatz zur Lösung eines Problems zu finden.

Auch heute sitzt sie wieder bis nachts noch über den Aufgaben, die morgen abzugeben sind.

Ich bin stolz auf sie, dass sie so hartnäckig und ehrgeizig ist, und hoffe, dass sie morgen Zeit finden wird, um den fehlenden Schlaf nachzuholen.

Dienstag, 26. Oktober 2010

Nimmerklug und Liebeszauber
















































Ich wollte nicht länger warten und probierte heute den zweiten Badezusatz aus, den sie mir geschenkt hatte. Die "Sinnenperlen des Jahres - Liebeszauber" von tetesept duften nach Brombeere, Himbeere und Vanille und färben das Wasser wie Limonade. Zwar war der Badezusatz nicht so pflegend, wie die Packung versprach, aber dafür glitzert die Haut hinterher Twilight-artig. ;)

Die Badelektüre stammte diesmal von Nikolai Nikolajewitsch Nossow. Das sowjetische Kinderbuch "Nimmerklug im Knirpsenland" hatte schon meine Mutter als Kind gern gelesen, und später las sie mir daraus vor. Vor zwei Jahren hatte sie das russischsprachige Original für mich aufgetrieben: "Приключения Незнайки и его друзей" (Die Abenteuer von Nimmerklug und seinen Freunden).
Незнайка bzw. Nimmerklug ist ein kleiner Wichtel, der immer wieder neue Dinge ausprobiert (so will er z.B. Gedichte schreiben oder ein Instrument lernen), aber dabei scheitert, weil er zu ungeduldig ist und seinen Plan nicht richtig durchdacht hat. Schließlich unternimmt er mit den anderen Knirpsen eine Ballonfahrt, bei der sie ein Land kennenlernen, in dem männliche und weibliche Knirpse getrennt voneinander in unterschiedlichen Städten leben. Als Kind war ich ganz begeistert von dem Buch, denn es kommt ein Auto vor, das auf allen vier Seiten fahren, Holz hacken und Eiscreme machen kann. :)

Das Buch hatte sie mir geschenkt, weil ich bis Anfang letzten Jahres noch an der Uni Russisch gelernt hatte. In diesem Semester möchte ich den Kurs endlich fortsetzen und muss dafür meine Kenntnisse noch ein bisschen auffrischen. Morgen ist die erste Sitzung, und ich bin schon aufgeregt!

Nimmerklugs Abenteuer wurden übrigens auch zu einer süßen Puppentrickfilmserie gemacht. Einen kleinen Ausschnitt kann man hier sehen: Ein Käfer fliegt Nimmerklug an den Kopf, worauf dieser glaubt, von der Sonne sei ein Stück abgebrochen und ihm auf den Kopf gefallen.

Sonntag, 3. Oktober 2010

Start ins Wissenschaftlerleben, Teil 3: Volles Programm und volle Kiste

Der Historikertag hat am Freitag geendet und es hat sich wirklich gelohnt. Ich habe eine Reihe interessanter Vorträge gehört, Einblicke in die Arbeitstechniken verschiedener Institutionen erhalten und einige wertvolle Hinweise bekommen für meinen weiteren Berufsweg. Vor allem konnte ich am Beispiel der Referenten beobachten, wie sich Leute mit längerer Übung in einer Fachdiskussion verhalten.

In den nächsten Tagen gehe ich dann erst mal den Berg an Informationsmaterialien durch, den ich während des Kongresses eingesammelt habe. Außerdem werde ich mich arbeitslos melden, da ich nun offiziell kein Student mehr bin. Und dann mache ich mich frisch ans Werk, damit ich hoffentlich möglichst bald mit der Promotion beginnen kann. :)

Mittwoch, 29. September 2010

Start ins Wissenschaftlerleben, Teil 2

Wir sind zurück von unserem ersten Besuch beim Historikertag und es war total anstrengend, aber auch sehr interessant und lohnend. Nebenbei konnte ich mit einigen alten Dozenten aus meinem Studium ins Gespräch kommen und wertvolle Informationen für meine Promotion sammeln.

Auch während meines Studiums hatte ich zwar ab und zu bei Kongressen hereingeschaut, wenn sie bei mir in der Uni stattfanden, aber erst jetzt wird mir klar, dass das nicht nur eine Gelegenheit ist, um Vorträge zu hören, sondern sich viele Chancen bieten, mit anderen Wissenschaftlern Kontakte aufzubauen.

Das Programm ist wirklich randvoll mit Sektionen, Vorträgen und anderen Veranstaltungen, und es will wohlüberlegt sein, an welchen davon man teilnimmt. Morgen jedenfalls stehen weniger Programmpunkte auf dem Plan, an denen ich unbedingt teilnehmen will. So wird auch Zeit sein, einmal in Ruhe durch das Kongressgebäude zu schlendern, einen Blick auf die Stände der Buchverlage zu werfen und vor allem die Präsentationen von Promotionsprojekten zu betrachten.

Und ich freue mich schon sehr darauf, dass sie und ich es uns danach abends gemeinsam zu Hause gemütlich machen können. :)


Start ins Wissenschaftlerleben, oder: Volles Programm und volle Taschen

In zwei Tagen erlischt offiziell mein Studentenstatus, und nun ist es nur noch eine Formsache, auf mein Abschlusszeugnis zu warten. So langsam wird mir wirklich bewusst, dass das Studium tatsächlich vorbei ist und ein neuer, aufregender und interessanter Lebensabschnitt beginnt.

Um mich besser in die Welt wissenschaftlicher Arbeit hineinzufinden, Kontakte zu knüpfen und Anregungen für meine geplante Doktorarbeit zu sammeln, werde ich nun auch gezielt Vorträge und wissenschaftliche Konferenzen besuchen.

Den Anfang macht der Historikertag, der ab heute in Berlin abgehalten wird. Das ist der zentrale Kongress in Deutschland für Geschichtswissenschaftler, und sie wird mich liebenswürdigerweise begleiten. Die Registrierung erledigten wir bereits gestern, wobei wir die typischen Kongresstaschen erhielten - prall gefüllt mit Prospekten, Flyern und Broschüren.

Ich bin schon sehr gespannt und freue mich sehr, dass ich mit ihr die beste und liebste Unterstützung an meiner Seite habe, die man sich wünschen kann. :)


Dienstag, 21. September 2010

Ein Abschied, zwei Soßen und ein Lockenstab

In unserer Wohnung liegt noch immer ein Stapel Bücher, die ich für zur Vorbereitung meiner letzten Prüfung ausgeliehen hatte. Zwei davon brachten wir heute zurück in die Universitätsbibliothek Potsdam. Es war ein seltsames Gefühl, nach all den Jahren zum vorerst letzten Mal dort hinzufahren, und ich kann es noch nicht so recht fassen, dass ich diesen Abschnitt nun wirklich abgeschlossen habe.




Im Schnellrestaurant "Asia Gourmet" am Potsdamer Hauptbahnhof bestellten wir wie üblich Bun Bo und paniertes Hühnchen mit Eiernudeln in Pfeffer-Koriander-Soße. Bun Bo ist eine vietnamesische Suppe mit Rindfleisch, Reisnudeln, Erdnüssen und Gemüse, die in Vietnam an jeder Straßenecke angeboten wird.





Jedes Mal, wenn wir im Hauptbahnhof sind, werfen wir einen Blick auf das große Modell von Potsdam, das dort ausgestellt ist. Man kann darauf gut die Besonderheiten des Potsdamer Stadtbildes sehen, in dem preußische Schlösser und DDR-Hochhäuser aufeinandertreffen.




Bei Kaufland nahmen wir noch zwei fruchtige Soßen mit, mit denen wir abends unsere Fischburger würzten.













































Schon lange habe ich mir überlegt, ob ich mir einen Volumen-Lockenstab kaufen sollte und habe mich vorhin endlich dazu durchgerungen, einen zu bestellen: Es ist das Modell HS 6732 von Grundig mit einem Durchmesser von 38mm und einem besonders hübschen Design. Zur Zeit wird dieser Lockenstab reduziert angeboten und ist somit sehr viel günstiger als vergleichbare Modelle. Meine Haare gehen mir momentan bis zu den Schulterblättern und ich habe vor, den Lockenstab in den Längen anzuwenden.

Montag, 13. September 2010

Fragebogen 2


1. Welches Buch hast du zuletzt gelesen?
Genau weiß ich es nicht mehr, aber es war auf jeden Fall irgendetwas, das für meine Abschlussprüfung relevant war. Wahrscheinlich „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“ von Walter Benjamin…

2. Wie heißt dein Lieblings-Musikalbum?
Da gibt es sehr viele. „Everything Is Wrong“ von Moby war lange Zeit mein Lieblingsalbum; vor allem, weil so eine Vielzahl von Musikstilen darauf gemischt war.

3. Erzähl’ uns eine Eigenart von dir!
Wenn ich die Computertastatur bediene, hört man es bis ins nächste Zimmer scheppern. ;)

4. Cola, Fanta oder Sprite?
Sprite.

5. Was wolltest du werden, als du noch ein Kind warst?
Eine Zeit lang wollte ich Kranführer werden. In unserem Wohngebiet wurden damals viele neue Häuser gebaut, und für uns Kinder waren alle Berufe am Bau sehr aufregend.

Fragebogen 1


1. Welches Buch hast du zuletzt gelesen?
Analyse fonctionelle von Haïm Brézis – ein tolles Lehrbuch zum Bereich Differentialgleichungen 2.

2. Wie heißt dein Lieblings-Musikalbum?
Mein Lieblings-Album ist von Alicia Keys – Songs in A minor.

3. Erzähl’ uns eine Eigenart von dir!
Wenn mir eine Information entfallen ist, suche ich solange danach, bis sie mir wieder einfällt. Mir fällt es dann schwer, mich auf etwas anderes zu konzentrieren.

4. Cola, Fanta oder Sprite?
Fanta!

5. Was wolltest du werden, als du noch ein Kind warst?
Ich wollte früher Tierärztin werden, weil ich Tiere schon immer geliebt habe. Oder eine Malerin: Zeichnen war lange eine Leidenschaft von mir.

Sonntag, 5. September 2010

Büchereibesuch 3

In meiner Kindheit besuchte ich regelmäßig zusammen mit meinem Vater und meinem Bruder die lokale Stadtbibliothek, die direkt gegenüber meiner Grundschule lag. Dort gab es einen besonders netten Bibliothekar, der meine Eltern persönlich kannte und meinem Bruder und mir auch öfters mal ein ausgesondertes Buch schenkte.
Jedes Mal, wenn wir umgezogen waren, besuchte ich die Bibliothek im jeweiligen Stadtteil und lernte so mit der Zeit viele verschiedene kennen. Ich hatte großen Spaß dabei, neue Buchserien zu entdecken und nahm teilweise fast das ganze Regal mit, da ich mich so sehr darauf freute, alles lesen zu können.
Mit meinem Vater fuhr ich in meiner Gymnasialzeit fast jeden Samstag in eine besonders große Bibliothek, in der es neben einem gut ausgestatteten Jugendbereich auch eine Videothek und Musikabteilung gab.
In dem Bezirk, in dem meine Eltern nun inzwischen wohnen, liehen wir uns früher Bücher in einem Büchereibus aus, der leider vor ungefähr zwei Jahren eingestellt wurde.

Studienbedingt leihe ich mir jedes Semester viele Lehrbücher aus, das Interesse an Literatur in meiner Freizeit ist jedoch leider abgeebbt.

Büchereibesuch 2

Als ich noch ein Kind war, war es für mich immer etwas ganz besonderes, wenn meine Mutter mit meinem Bruder und mir in die Stadtbibliothek ging. Die Bibliothek in meiner Heimatstadt war untergebracht im alten Volkshaus, dessen hohe Wände und dunkle Holzvertäfelungen dazu beitrugen, dass mir der Ausflug in die Bücherei wie die Reise in eine andere Welt vorkam. Wir wohnten damals am Stadtrand, und es war immer etwas besonderes, wenn meine Mutter Zeit fand, mit uns bis ins Zentrum zu fahren, damit wir uns Kinderbücher und Hörspielkassetten ausleihen konnten.

Auch als Student nutzte ich die Bücherei weiter gern und suchte dort vor allem nach CDs, mit denen ich meinen Hunger nach neuer Musik stillen konnte. Mittlerweile wohne ich in einer größeren Stadt, und die Bibliotheken hier haben eine noch größere Auswahl und sind sehr gut organisiert. Bücher leihe ich mir nur selten hier aus - viel lieber durchforste ich die Kisten mit den ausgesonderten Büchern. Das tue ich auch, wenn ich in einer anderen Stadt zufällig in die Bibliothek komme, und auf diesem Wege habe ich bereits viele schöne Bücher vor dem Müll gerettet, die nun in meinem eigenen Regal stehen. In den letzten Monaten habe ich allerdings fast nur noch Bücher gelesen, die ich für meine Abschlussarbeiten brauchte, und diese holte ich mir aus der Universitätsbibliothek.

Donnerstag, 2. September 2010

Eine Hürde geschafft

Vor ein paar Tagen habe ich meine letzte Magisterprüfung abgeschlossen. Damit endet die Abschlussphase meines Soziologiestudiums, die fast eineinhalb Jahre angedauert hat. Schon Anfang 2009 hatte ich mit der Vorbereitung meiner Magisterarbeit begonnen, und nachdem ich diese zu Beginn des laufenden Jahres eingereicht hatte, musste ich noch sechs weitere mündliche und schriftliche Teilprüfungen bestehen.
Zwar wird es nun noch eine Weile dauern, bis ich meine Endnote erfahre und mein Zeugnis in den Händen halte, aber die Phase, in der mein Leben durch den Termin der jeweils nächsten Prüfung strukturiert war, ist nun tatsächlich vorbei. Das kann ich noch kaum glauben, und wenn sie mich im Scherz fragt: "Na, wie sieht denn dein Arbeitspensum für heute aus?", dann denke ich noch immer automatisch darüber nach, welche Bücher ich wohl noch lesen sollte.
Jedenfalls freue ich mich sehr, dass ich diese Herausforderung gut bewältigt habe. Man lernt sehr viel in der Abschlusszeit, viel mehr als im Verlauf des gesamten Studiums. Es ist gut, wenn einem in diesen Monaten jemand mit Rat und Tat zu Seite steht und einem helfen kann, einen kühlen Kopf zu bewahren. Wenn man jemanden hat, der die eigenen Aufgaben so ernst nimmt, als wären es seine, dann sind das ideale Bedingungen dafür, dass man in der Prüfung dann auch sein Bestes geben kann.
Andererseits zeigt einem eine solche Extremphase auch in besonders deutlicher Weise, in welchen seiner Angewohnheiten und Fähigkeiten man sich noch verbessern kann. Dann kann man nicht nur die eigenen Herausforderungen umso besser angehen, sondern man kann auch denen, die einen unterstützt haben, eine gute Hilfe sein.
Auf jeden Fall sollte man die Abschlussphase im Studium nicht einfach nur als Zeit von Stress und Druck ansehen, sondern als eine Möglichkeit, sich zu beweisen. Es nützt wenig, wenn man nur versucht, die Anforderungen der Universität zu erfüllen, sondern man sollte versuchen, diese Aufgabe so zu bewältigen, dass man auf sich selbst stolz sein kann.
Jetzt freue ich mich jedenfalls darauf, dass wir uns ein bisschen ausruhen können, bevor es bei uns beiden auf die nächsten Herausforderungen zugeht. 



Samstag, 28. August 2010

Endspurt

Wie schön, wenn man Herausforderungen zusammen bewältigt und sich darauf freuen kann, hinterher gemeinsam aufzuatmen!
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